Der Acumen IQ Sensor – Teil der minimalinvasiven Familie hämodynamischer Sensoren – aktiviert die Hypotension Prediction Index (HPI) Software. Aufgebaut auf der Grundlage des Edwards Arterial Pressure-Based Cardiac Output (APCO) Algorithmus.

Der Acumen IQ Sensor aktiviert die Fähigkeit, hypotensive Ereignisse mit der Acumen Hypotension Prediction Index (HPI) Software vorherzusagen. Acumen Hypotension Prediction Index Software bietet im Hinblick auf Hypotonie den einzigen im Handel erhältlichen vorausschauenden Überwachungsparameter. Diese neuartige vorausschauende Software zur Entscheidungsunterstützung wurde gemeinsam mit Klinikern entwickelt und entdeckt die Wahrscheinlichkeit eines hypotensiven* Ereignisses im Vorfeld. Sie liefert Ihnen Einblicke in die Ursache und informiert über eine mögliche Vorgehensweise bei der Behandlung ihres Patienten möglichen Vorgehensweise.

* Ein hypotensives Ereignis ist definiert als MAP < 65 mmHg für eine Dauer von mindestens einer Minute.

Klinische Anwendung

Der Acumen IQ Sensor lässt sich an jeden herkömmlichen arteriellen Zugang anschließen und berechnet wichtige Parameter automatisch alle 20 Sekunden; somit spiegelt er bei Operationen mit mittlerem bis hohem Risiko schnelle physiologische Veränderungen wieder.

  • Schlagvolumen (SV)
  • Schlagvolumenvariation (SVV)
  • Mittlerer arterieller Druck (MAP)
  • Kontraktilität (dP/dt)
  • Herzindex (CI)
  • Systemischer Gefäßwiderstand (SVR)
  • Hypotension Prediction Index (HPI)
  • Nachlast: Dynamische arterielle Elastanz (Eadyn)

Der Acumen IQ Sensor aktiviert die neuartige vorausschauende Entscheidungsunterstützung beim Management intraoperativer Hypotonie

Acumen Hypotension Prediction Index Software bietet im Hinblick auf Hypotonie den einzigen im Handel erhältlichen vorausschauenden Überwachungsparameter. Diese neuartige vorausschauende Software zur Entscheidungsunterstützung wurde gemeinsam mit Klinikern entwickelt und entdeckt die Wahrscheinlichkeit eines hypotensiven* Ereignisses im Vorfeld. Sie liefert Ihnen Einblicke in die Ursache und Ihrem Patienten informiert über eine mögliche Vorgehensweise bei der Behandlung ihres Patienten.

Bei nichtkardialen chirurgischen Patienten haben Forschungsergebnisse starke Zusammenhänge zwischen intraoperativer Hypotonie und erhöhtem Risiko sowohl für akute Nierenverletzungen (AKI) als auch für Myokardverletzungen nach nichtkardialen Operationen (MINS) gezeigt.1,2,3

  • MINS – die häufigste kardiovaskuläre Komplikation, die nach einer nichtkardialen Operation auftritt – ist die häufigste Todesursache innerhalb eines Monats nach der Operation.1,4 Es handelt sich um ein wesentliches Problem der öffentlichen Gesundheit.4
  • Jährlich kommt es bei mehr als 1 von 12 Patienten (8 Millionen Menschen weltweit), die älter als 45 Jahre sind, zum Auftreten von MINS.4,5,6
* Ein hypotensives Ereignis ist definiert als MAP < 65 mmHg für eine Dauer von mindestens einer Minute.

Kontrollieren Sie die Flusskomponente der Perfusion zur Steuerung des individuellen Flüssigkeitsmanagements.

Beim Perfusions-Management kann das Schlagvolumen mit Hilfe der patienteneigenen Frank-Starling-Kurve optimiert werden. Die Position des Patienten auf der Kurve kann bestimmt werden, indem man die Veränderungen des SV als Reaktion auf die Änderung der Vorlast mit einer Bolusflüssigskeitsprüfung oder einer passiven Beinhebung (PLR) misst. Dynamische und flussbasierte Parameter sind informativer als herkömmliche Parameter bei der Bestimmung der Flüssigkeitsreaktion und können dabei helfen, die individualisierte Mengenverabreichung bei Patienten zu steuern und eine übermäßige oder unzureichende Verabreichung zu vermeiden.7

Außerdem hat sich die Schlagvolumenvariation (SVV) als hochsensibler und spezifischer Indikator für die Reaktionsfähigkeit der Vorspannung bei der Volumenverwaltung erwiesen. Als dynamischer Parameter hat sich SVV als genauer Prädiktor für die Reaktionsfähigkeit von Flüssigkeiten unter Belastungsbedingungen durch mechanische Beatmung erwiesen.8-10

Frank-Starling-Verhältnis zwischen Vorspannung und Schlagvolumen (SV)

Ähnliche Produkte

Die Hypotension Prediction Index Software besteht aus drei wesentlichen Elementen:

  • Der HPI Parameter zeigt einen Wert im Bereich von 0 bis 100 an, wobei höhere Werte eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein hypotensives Ereignis anzeigen.
  • Der HPI-Alarm mit höchster Priorität, warnt Sie, wenn Ihr Patient zu einem hypotensiven Ereignis neigt oder dieses erlebt.
  • Der zweite HPI-Bildschirm liefert Informationen über erweiterte hämodynamische Druck- und Flussparameter zur Untersuchung und Identifizierung der Grundursachen für die mögliche Entwicklung hypotensiver Ereignisse.


Mehr Informationen zur Acumen HPI Software

Kontrollieren Sie die Flusskomponente der Perfusion zur Steuerung des individuellen Flüssigkeitsmanagements.

Acumen Analytics Software ermöglicht Ihnen eine retrospektive Datenanalyse, die Erkenntnisse zum hämodynamischen Management von einzelnen Patienten sowie von Patientengruppen liefert. Die Anzeige spezifischer Druck- und Flussparameter ermöglicht die Analyse von:

  • Dauer der Hypotonie
  • Schweregrad der Hypotonie
  • Konformität des Protokolls
  • Häufigkeit der Hypotonie
  • Schwankungen des Volumenmanagements
Edwards Klinische Weiterbildung

Hämodynamische Ausbildung, die den klinischen Fortschritt voranbringt

Auf der Basis eines langfristigen Engagements zur Verbesserung der Patientenversorgung in Chirurgie und Intensivmedizin können Sie bei Edwards Klinische Weiterbildung genau die Leistungen abrufen, die Ihrem individuellen Schulungsbedarf entsprechen. Dafür werden stets aktuelle Ressourcen und Hilfsmittel bereitgestellt, die Sie kontinuierlich bei der Bewältigung der klinischen Herausforderungen von heute und morgen unterstützen.

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Referenzen:
  1. Salmasi, V., Maheshwari, K., Yang, G., Mascha, E.J., Singh, A., Sessler, D.I., & Kurz, A. (2017). Relationship between intraoperative hypotension, dened by either reduction from baseline or absolute thresholds, and acute kidney injury and myocardial injury. Anesthesiology, 126(1), 47-65.
  2. Sun, L.Y., Wijeysundera, D.N., Tait, G.A., & Beattie, W.S. (2015). Association of Intraoperative Hypotension with Acute Kidney Injury after Elective non-cardiac Surgery. Anesthesiology, 123(3), 515-523.
  3. Walsh, M., Devereaux, P.J., Garg, A.X., Kurz, A., Turan, A., Rodseth, R.N., Cywinski, J., Thabane, L., & Sessler, D.I. (2013). Relationship between Intraoperative Mean Arterial Pressure and Clinical Outcomes after non-cardiac Surgery. Anesthesiology, 119(3), 507-515.
  4. Khan, J., Alonso-Coello, P., Devereaux, P.J., Myocardial injury after noncardiac surgery, Curr Opin Cardiol, 2014, 29: 307-311.
  5. Sellers, D., Srinivas, C., Djaiani, G. (2018). Cardiovascular complications after non-cardiac surgery. Anaesthesia, 73 (Suppl. 1), 34 - 42.
  6. van Waes, J., Nathoe, H., Graa, J., Kemperman, H., de Borst, G., Peelen, L., van Klei, W. (2013). Myocardial Injury After Noncardiac Surgery and its Association With Short-Term Mortality. Circulation, 127, 2264 - 2271.
  7. Berkenstadt, H., et al. (2001) Stroke Volume Variation as a Predictor of Fluid Responsiveness in Patients Undergoing Brain Surgery. Anesthesia & Analgesia, 92, 984-9.
  8. Cannesson, M. (2010) Arterial pressure variation and goal-directed fluid therapy. Journal of Cardiothoracic and Vascular Anästhesia, 24(3), 487-97.
  9. Peng, K., Li, J., Cheng, H., Ji, FH. (2014) Goal-directed fluid therapy based on stroke volume variations improves fluid management and gastrointestinal perfusion in patients undergoing major orthopedic surgery. Medical Principles and Practice, 23(5), 413-20.
  10. Richard, F., Mountford, W., Krukas, M., Ernst, F., Fogel, S. (2015) Potential return on investment for implementation of perioperative goal-directed fluid therapy in major surgery: a nationwide database study. Perioperative Medicine, 4,11.

Nur für Angehörige medizinischer Fachkreise

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