Das ClearSight System



Einfache, dynamische Überwachung für
eine grössere Patientenpopulation

Einfache nicht-invasive Messungen. Klarheit der nächsten Generation.
Das ClearSight-System bietet den Ärzten Übersichtlichkeit ohne Einschränkungen hinsichtlich Komplexität oder Invasivität.

Das ClearSight-System kann schnell an den Patienten angeschlossen werden. Hierzu müssen Sie nur eine aufblasbare Manschette an den Finger anlegen.1 Dank der einfachen Anwendung des ClearSight-Systems erhalten Sie nicht-invasiv Zugriff auf automatische, aktuelle hämodynamische Daten für eine größere Patientenpopulation, u. a. ältere oder adipöse Patienten, bei denen ein arterieller Katheter üblicherweise kontraindiziert ist. 1,9,10 Darüber hinaus ermöglicht es Ihnen, genauere Entscheidungen hinsichtlich der Volumengabe zu treffen.


Nicht-invasive Methode zur Überwachung von signifikanten hämodynamischen Parametern

Für Risikopatienten, bei denen ein arterieller Katheter normalerweise nicht gelegt würde, bietet das ClearSight System eine einfache Methode zur Überwachung von signifikanten hämodynamischen Parametern, einschließlich:

  • Schlagvolumen (SV)
  • Schlagvolumen-Variation (SVV)
  • Herzzeitvolumen (HZV)
  • Systemisch vaskulärer Widerstand (SVR)
  • Kontinuierlicher Blutdruck (cBP)

Wertvoller Einblick auf hämodynamische Daten bei chirurgischen Eingriffen mit moderatem bis hohem Risiko
Vom ClearSight System erfasste dynamische und flussbasierte Parameter, wie SV und SVV, können für Perioperative Goal-Directed Therapy (PGDT) Protokolle verwendet werden. Diese sind bei Patienten, die ein hohes Risiko haben Komplikationen zu entwickeln, entscheidend für eine optimale Volumengabe.

Visuelle klinische Unterstützung
Die klinische Plattform EV1000 ermöglicht es Ärzten, bestimmte farbige Zielbereiche festzulegen, um den Patientenstatus eindeutig anzugeben und die Parameter, Alarme und Zielwerte auszuwählen. Diese sind mit den hämodynamischen Optimierungsprotokollen abzugleichen, um Ihre präzisen Anforderungen zur Patientenüberwachung zu erfüllen.



Nutzen bewährter Technologie
Jahrzehntelang wurde die nicht-invasive ccNexfin-Technologie (Volume-Clamp12, Physiocal3) als Standard für das Monitoring in der Raumfahrt eingesetzt11 und extensiv gegen Goldstandard-Verfahren validiert. Aus den klinischen Daten geht hervor, dass mit der nicht-invasiven ccNexfin-BD-Technologie mittlere arterielle Blutdruckwerte erzielt werden, die mit dem invasiven Monitoring vergleichbar sind.3,4,5.

In mehreren Studien wurde belegt, dass mit der nicht-invasiven Technologie nicht nur die absoluten Herzzeitvolumenwerte gemessen, sondern auch Veränderungen in Echtzeit des kontinuierlichen Herzzeitvolumens (HZV) erfasst werden können.6-7-8

Das nicht-invasive ClearSight-System gibt wertvollen hämodynamischen Einblick in eine größere Patientenpopulation, damit bei chirurgischen Patienten mit moderatem und hohem Risiko fundiertere Entscheidungen zur Volumengabe getroffen werden können.

Literatur:
1. Eeftinck Schattenkerk D, et al. Nexfin Noninvasive Continuous Blood Pressure Validated Against Riva-Rocci/Korotkoff. American Journal of Hypertension 2009; 22(4):378-383.
2. Martina JR, Westerhof BE, van Goudoever J, de Beauont EM, Truijen J, Kim YS, Immink RV, Jöbsis DA, Hollmann MW, Lahpor JR, de Mol BA, van Lieshout JJ. Noninvasive continuous arterial blood pressure monitoring with Nexfin®. Anesthesiology 2012 May;116(5):1092-103.
3. Wesseling KH, De Wit B, Van der Hoeven GMA, van Goudoever J, Settles, JJ. Physiocal, calibrating finger vascular physiology for Finapres. Homeostasis 1995;36:67-82
4. Kalmar AF, Vos JJ, Weening M, Mooyaart EA, Poterman M, Struys MMRF, Scheeren, TWL. Validation of Continuous Noninvasive Arterial Blood Pressure Measurements During General Anesthesia, abstract presented at the Anesthesiology Annual Meeting, 2012
5. Sterr J, Scholz S, Habicher M, Krämer M, Treskatsch S, Sander M. Comparison of the continuous noninvasive Nexfin monitoring system with conventional invasive methods to measure arterial blood pressure in high risk hip surgery, abstract presented at Euroanesthesia, 2013
6. Broch O, Renner J, Gruenewald M, Meybohm P, Schottler J, Caliebe A, Steinfath M, Malbrain M, Bein B. A comparison of the Nexfin® and transcardiopulmonary thermodilution to estimate cardiac output during coronary artery surgery. Anaesthesia 2012 Apr;67(4):377-83
7. Chen G, Meng L, Alexander B, Tran NP, Kain ZN, Cannesson M. Comparison of noninvasive cardiac output measurements using the Nexfin monitoring device and the esophageal Doppler. Journal of Clinical Anesthesia (2012) Jun 1;24(4), 275-83
8. Bubenek-Turconi SI, Craciun M, Miclea I, Perel A. Noninvasive Continuous Cardiac Output by the Nexfin Before and After Preload-Modifying Maneuvers: A Comparison with Intermittent Thermodilution Cardiac Output. Anesth Analg. 2013 Jun 11
9. Truijen, J et al. Noninvasive Continuous Hemodynamic Monitoring. Journal of Clinical Monitoring and Computing 2012;26(4):267-268
10. Maguire S, et al. Respiratory Variation in Pulse Pressure and Plethysmographic Waveforms: Intraoperative Applicability in a North American Academic Center. Anesthesia & Analgesia 2011;112:94-6
11. Hughson RL, Shoemaker JK, Blaber AP, Arbeille P, Greaves DK, Pereira-Junior PP, Xu D. Cardiovascular regulation during long-duration spaceflights to the International Space Station. J.Appl.Physiol 2012 Mar;112(5):719-27
12. Peñáz J. Photoelectric measurement of blood pressure, volume and flow in the finger. 1973; Dresden 1973. p.104
13. Michard F, Biais M. Rational fluid management: dissecting facts from fiction. Br J Anaesth 2012
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